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Bei Allergien geht man davon aus, dass etwa 10% aller allergischen Hauterkrankungen auf unverträgliche Nahrungsbestandteile zurückzuführen sind. Für viele Hundebesitzer ist das Thema “ Futtermittelallergie “ deshalb von grösstem Interesse, insbesondere weil sie in solchen Fällen in der Lage sind, selbst etwas für die Gesundheit ihrer Hunde zu tun. Die Hauptsymptome einer Futtermittelallergie sind meist Juckreiz an Rücken, Kopf, Gesicht oder Analgegend, sehr oft verbunden mit beidseitigem Ohrenzwang. Der Hund versucht verzweifelt, sich mit den Pfoten an den juckenden Hautstellen zu kratzen oder sich an verschiedenen Gegenständen zu scheuern. Dabei wird die Haut des Hundes oft stark in Mitleidenschaft gezogen, dass offene Stellen und Hautverkrustungen entstehen. Weitere Folgen sind häufig Durchfall und Erbrechen, verbunden mit Mattigkeit und Müdigkeit. Aber Vorsicht, solche oder ähnliche Symptome können auch bei anderen Allergietypen, wie Atopie, Flohbissallergie oder auch Arzneimittelallergie, auftreten.Sie sollten daher in jedem Fall zuerst einen Tierarzt aufsuchen, der die tatsächliche Ursache feststellt .

Parvovirose  Ist eine für Hunde tödliche Virusinfektion. Die Erreger dieser Krankheit werden von betroffenen Hunden millionenfach über einen längeren Zeitraum mit dem Kot ausgeschieden. Besonders gravierend ist dabei das Problem, dass die Erreger sehr langlebig sind. Die Erkrankung beginnt zunächst mit Fieber und Mattigkeit. Bald darauf stellt sich Erbrechen und schwerer, meist blutiger Durchfall ein. Bei sehr jungen Welpen kann die Infektion zum akuten Herztod führen, ohne dass die Welpen vorher Krankheitssymptome gezeigt haben. Erkrankte Hunde müssen umgehend in tierärztliche Intensivbehandlung. Da gegen das Virus selbst Medikamente unwirksam sind, kann es trotz intensiver Behandlung häufig Tod kommen. Bei Hunden die die Erkrankung

überleben können dauerhafte Herzschäden zurückbleiben. Die Parvovirose wird gelegentlich auch als Katzenseuche bezeichnet. Eine Ansteckung durch Katzen ist ausgeschlossen jedoch können Hunde in seltenen Fällen als Ansteckungsquelle für Katzen fungieren. Neue Untersuchungsergebnisse haben gezeigt dass die zweimalige Impfung gegen Parvovirose in vielen Fällen nicht ausreicht, um Hunde sicher vor Parvovirose zu schützen. Daher wird zu einer frühen Parvoimpfung ab der 6. Woche und zu einer Nachimpfung in der 15. - 16. Lebenswoche geraten.Vobeugung: Impfung  Staupe Das Staupevirus ist auch hierzulande noch weit verbreitet und kommt in allen Ländern mit Hundehaltung vor. Der Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hund anstecken sondern auch zum Beispiel beim Waldspaziergang, weil z. B. Marder und Frettchen die Krankheit übertragen können. Erste Krankheitsanzeichen treten etwa 1 Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Weitere Symptome sind anfänglich wässrig-klarer Augen- und Nasenausfluss, der im weiteren Verlauf dann zähflüssig-eitrig wird. Dieser Ausfluss ist in höchstem Maße ansteckend. Entweder unmittelbar anschließend, oder nach einer Phase der scheinbaren Erholung, können weitere Krankheitssymptome auftreten: Erbrechen, wässrig bis blutiger Durchfall (Darmform der Staupe) und/oder Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe). Eine gefürchtete Komplikation ist die sog. nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Dies äußert sich in psychischen Veränderungen,vergleichbar dem Erscheinungsbild der Epilepsie wie Lähmungen, Krampfanfällen, Zittern und Gleichgewichtsstörungen. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die nervöse Form endet meist immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund aus tierschützerischen Gründen eingeschläfert werden muss. Vorbeugung: Impfung . 

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