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Hepatitis Auch bei Hunden gibt es eine ansteckende Virushepatitis. Auf den Menschen ist diese Infektionskrankheit nicht übertragbar. Ein direkter Kontakt zwischen Hunden ist bei der Ansteckung nicht immer erforderlich, weil das Virus lange ansteckend bleibt und so auch indirekt übertragen werden kann. Hunde, welche die Erkrankung überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten. Die Krankheit beginnt, wie alle Virusinfektionen, mit Fieber, allgemeiner Mattigkeit, Appetitlosigkeit. Danach kommt es zu Augen- und Nasenausfluss (aus diesem Grund wurde die Krankheit früher oft mit Staupe verwechselt), Erbrechen, manchmal auch Durchfall und zu Schmerzen in der Lebergegend. Durch Leberschädigung können unter anderem Störungen in der Blutgerinnung verursacht werden. Daneben kann es bei dieser Erkrankung auch zu einer vorübergehenden Hornhauttrübung am Auge und zu chronischen Nierenschäden kommen. Schwerst erkrankte Hunde sterben unter Krämpfen, ohne vorher lange krank gewesen zu sein. Hunde, die überleben, zeigen verringerte Gewichtszunahme, oft bleibt eine chronische Hepatitis zurück. Vorbeugung: Impfung Zwingerhusten (Parainfluenza) ist eine hochansteckende Erkrankung der oberen Atemwege des Hundes. Die Nasenschleimhaut, der Kehlkopf, die Luftröhre und die Bronchien können betroffen sein. In seltenen Fällen kann es auch zu einer Lungenentzündung oder zu einer chronischen Bronchitis kommen. Im Anfangsstadium äußert sich die Krankheit meist oft nur unauffällig und unspezifisch mit allgemeiner Abgeschlagenheit des Tieres, mangelnder Leistungsfähigkeit, Fieber und einem trockenen, harten Husten. Später kommt es zu Veränderungen der Schleimhäute und andauerndem, quälend keuchendem Husten. Eine Behandlung ist dann oft aussichtslos.
Der Zwingerhusten tritt meist auf, wenn viele Hunde auf engem Raum Kontakt haben (Hundeplatz, Agility, Hundepension,...), befällt aber auch Hunde die im Haus leben !!!Seit dem Juni 2000 gibt es einen weiteren Impfstoff gegen Zwingerhusten auf dem Markt. Es handelt sich dabei um einen Lebend-impfstoff gegen das Parainfluenzavirus und gegen Bordetella bronchiseptica. Anders als alle anderen Impfungen wird dieser Impfstoff nicht durch eine Injektion unter die Haut, sondern in Form von Nasentropfen verabreicht. Dies bewirkt, dass in sehr kurzer Zeit in der Nase Antikörper gegen den Zwingerhusten gebildet werden. Da die Nase die wichtigste Eintrittspforte des Zwingerhustens ist, wird so eine Infektion gleich zu Beginn abgewehrt. Für Kurzentschlossene, die ihren Hund kurzfristig in ein Tierheim oder an eine Ausstellung bringen möchten, bringt der neue Impfstoff somit wesentliche Vorteile. Allerdings muß angefügt werden, dass der Hersteller des neuen Zwingerhusten-Lebendimpfstoffes nur für einen Schutz von mindestens drei Monaten garantiert. Demgegenüber beträgt der Schutz der herkömmlichen Zwingerhustenimpfung, gemäss Angaben des Herstellers, ein Jahr Leptospirose auch Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit) Diese Infektionskrankheiten werden durch bestimmte Bakterien hervorgerufen und können sowohl Tiere als auch Menschen betreffen. Die Erreger können in Pfützen überleben. Ratten und Mäuse sind Infektionsquellen bzw. scheiden infizierte Hunde die Erreger über lange Zeiträume mit dem Urin aus. Ein bis zwei Wochen nach der Infektion kommt es zur Erkrankung mit oft typischen, schwer zu deutenden Symptomen. In schweren Fällen beginnt die Krankheit mit plötzlicher Schwäche, Futterverweigerung, Erbrechen und Fieber. Atembeschwerden und vermehrter Durst sind, ebenso wie häufiger Harnabsatz, weitere Anzeichen. Bei manchen Hunden entwickelt sich eine Gelbsucht. Erkrankte Hunde haben Schmerzen bei Druck auf die Nierengegend. Meist bleibt ein chronischer Nierenschaden zurück.Vorbeugung: Impfung
Coronavirusinfektion Hierbei handelt es sich um eine erst seit kurzem bekannte, hochansteckende Darminfektion die jedoch weltweit verbreitet sein dürfte. Die Krankheit kann Hunde jeden Alters befallen. Das Virus verursacht besonders bei jungen Hunden Fressunlust, wässrigen Durchfall mit Blutbeimengung und Erbrechen. Die Krankheit ist deshalb nur schwer von der Parvovirose zu unterscheiden, jedoch verläuft diese in der Regel weitaus schwerer. Die Ansteckung mit dem Coronavirus erfolgt durch Kontakt mit Kot, der von infizierten Hunden ausgeschieden wird. Es gibt noch keinen Impfstoff LeishmanioseÜbertragen wird die Leishmaniose durch stechende Sandmücken. Eine direkte Form der Ansteckung, etwa über Blut oder Speichel, ist nicht nachgewiesen
und reine Spekulation. Die Krankheits-Symptome bei Hunden können plötzlich oder allmählich auftreten. Meist wird Abmagerung trotz Fresslust und normaler Verdauung festgestellt. Es kann starkem Muskelschwund und Milzvergrösserung kommen. Am auffälligsten sind die Hautsymptome: Haarkleid wird dünn, glanzlos, rau, stellenweise kahl. Die Haut schuppt sich. Die Krallen werden häufig spröde und wachsen länger als normal. Es kann zu Anschwellung der Lymphknoten sowie Nasenbluten kommen.
Ein deutlicherer Hinweis sind Haarverlust um die Augen herum und Veränderungen der Ohrränder sowie offene Wunden. Nur mit Hilfe bestimmter Tests lässt sich die Erkrankung nachweisen. Bluttest bzw. eine Untersuchung des Knochenmarks. Leishmaniose ist eine Infektion, im weitesten Sinne mit der Malaria vergleichbar ist. Uunbehandelt ist sie für Hunde tödlich ist. Es ist keine Seuche. Der akute Verlauf endet zwischen zwei und fünf Monaten tödlich. Spontane Heilungen sind selten. Der chronische Verlauf kann sich über Jahre hinziehen (Inkubationszeit unbekannt, bis zu vier Jahre bei Hunden; beim Menschen sind bis zu 30 Jahre bekannt
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