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Die Umwelt Wenn der Boxerwelpe zu Ihnen in die Familie kommt,ist er noch klein und besonders niedlich und er erweckt in Ihnen den Beschützerinstinkt, ihn natürlich vor allem und jeden abschirmen zu wollen, ist ein großer Fehler. Autofahren, Lärm, Besuch, große Hunde , eben das tägliche Leben. Wenn er im Zwinger oder einem ruhigen Haushalt aufgezogen wurde , dann ist es ganz wichtig ,jetzt das Richtige zu tun. Gehen Sie mit ihm an Orte , an denen sich immer viele Menschen aufhalten. Bleiben sie ruhig , wenn Kinder sich ihm stürmisch nähern. Lassen Sie ihren Welpen auch ruhig mal von anderen anfassen, sind Sie nicht irritiert, wenn der Welpe aufgrund seines Alters freudig reagiert, denn Sie möchten doch sicher später einen freundlichen Boxer haben. Um dem Welpen auch das gemischte Publikum näher zu bringen, sollten Sie mit ihm öffentliche Verkehrsmittel , wie Bahn und Bus benutzen. Die Unterbrignung Der Hund ist ein Rudeltier , er braucht unbedingt geselligen Anschluss ,dies stärkt sein Selbstbewußtsein. In der ersten Zeit sollten Sie den Welpen so wenig wie möglich alleine lassen. Er soll im Haus leben und vollen Familienanschluß haben ,kann man es sich nicht leisten ,dass kleine Kerlchen alleine in einen Zwinger zu sperren, denn unter Zwinger-Bedingungen kann der Boxer die von uns gewünschten Verhaltensweisen nicht entwickeln. Für Leistungssportler, denen es in der Hauptsache darauf ankommt, auf Übungsplätzen die möglichen Ausbildungsstufen zu üben, mag eine Zwingerhaltung vertretbar sein. Allerdings nur, wenn er trotzdem täglich mehrere Stunden bei seinen Menschen sein kann Stubenreinheit Das wichtigste Kapitel bei der Welpenerziehung ist die Stubenreinheit. nach etwa 2 bis 3 Wochen im neuen Zuhause sollte die Stubenreinheit erreicht sein. Es liegt an der neuen Menschenfamilie, dies mit Konsequenz zu erreichen, es verlangt von Ihnen viel Disziplin. Das setzt voraus, dass die Fütterungszeiten grundsätzlich festgelegt sind. Danach richtet sich das ,, Gassi gehen `` . Das Boxerbaby sollte alle zwei Stunden ins Freie gebracht werden (z. B. Garten - der Ausgang sollte immer derselbe sein) . Ist kein Garten vorhanden, bringen Sie den kleinen Kerl immer an die gleiche Stelle. Grundregeln : Das Boxerkind muß, wenn es aus dem Schlaf erwacht und wenn es gefressen hat, zum Lösen ins Freie gebracht werden. Hundebabys müssen ganz oft. Die Abstände vergrößern sich erst, wenn sie älter sind. Nach der Verdauungszeit sollte das Boxerbaby zur Erledigung des ,,großen Geschäfts auch wieder an die gleiche Stelle gebracht werden . Ins Haus gehen Sie erst zurück, wenn das Boxerkind seine Geschäfte erfolgreich erledigt hat. Ganz wichtig ist, dass der kleine Kerl nach erfolgreicher Tat gebührend gelobt wird, aber nicht mit Leckereien. Wenn der kleine Boxer schlafen möchte Nach dem Sie die ersten Stunden mit ihrem kleinen Boxer genossen haben und Sie mit dem kleinen Kerl den ganzen Nachmittag gespielt und getobt haben ,werden Sie am Abend vor ein Problem stehen . Nämlich, wo soll der kleine Boxer die erste Nacht verbringen. Er wird mit Ihnen nicht der gleichen Meinung sein , wenn er mit dem neuen Körbchen , einer Wolldecke oder Matratze in der Küche oder im Flur einquartiert werden soll. Selbst wenn es so aussieht, als würde er den Platz, an dem er sein Nachmittagsschläfchen gehalten hat, akzeptieren, wird er nach kurzer Zeit wieder aufwachen und sich langweilen. Er fängt an zu heulen . Er wird seine Mutter und seine Geschwister vermissen. Er kommt sich verlassen vor und wird herzerweichend heulen . Dies wird Ihnen die Nachtruhe rauben. Ich habe meine kleinen Boxer in der ersten Zeit mit ihrem Körbchen oder Box an mein Bett gestellt. So habe ich allen eine ruhige Nacht beschert ,denn Boxer müssen nicht in die Verbannung oder Einsamkeit , um sie später erfolgreich zu erziehen. Alleine bleiben Bevor Sie den Boxerwelpen alleine lassen, sollte er sich in der Umgebung sicher fühlen , der kleine Kerl muss es lernen, dass seine Menschenfamilie bald wieder kommt, sonst wird es als erwachsener Boxer nicht ohne Gejammer funktionieren. Wir beginnen mit kleinen schritten von ca. 5-10 Minuten . Wir bringen den kleinen Kerl zu seinem Körbchen mit dem Hörzeichen,, Platz” und setzen dann Hörzeichen ,,Bleib” hinzu. Sollte das Boxerkind nachlaufen, bringen Sie ihn wieder zurück und der Vorgang wird wiederholt. Die Hörzeichen werden ebenfalls wiederholt. Wir entfernen uns langsam, sollte der Kleine wieder folgen wollen, schieben wir ihn sanft mit der Hand zurück. Wie schon erwähnt, sollte die Trennung nur 5-10 Minuten dauern. Sie sollten aber in der Nähe sein um bei ständigen ,,Bellen und Jaulen” sofort eingreifen zu können. Sie sollten die Hörzeichen ,,Pfui” oder ,,Aus” hart anbringen . Sie können auch die Schnauze zuhalten. Ich lasse meinen Boxerkind immer das Radio an. Sie mögen es, wenn sie Stimmen hören. Diese kleine Hilfe erleichtert meinen Lieblingen das alleine sein. Die Zeiten können später verlängert werden. Boxer im Auto Als Sie ihren Boxer vom Züchter abgeholt haben, hat er sicher schon die erste Autofahrt erfolgreich hinter sich gebracht. Meistens wird er von 2. Mitgliedern der neuen Familie abgeholt , da klappt es fast immer gut, weil die 2. Person den kleinen Kerl streichelt und beruhigt. Meine Boxer fahren gerne Auto und nutzen jede Gelegenheit, eine Spazierfahrt zu machen. Bevor ich das erste Mal mit meinen Boxerwelpen alleine Auto fahre, gewöhne ich ihn an das Auto, indem ich ihn eine Weile alleine im Auto lasse. Weisen Sie einen Platz zu. Sie sollten natürlich rasantes Fahren vermeiden, sonst wird der Welpe unsicher. Wenn der Boxer alleine im Auto bleibt, ist das Fenster einen Spalt zu öffnen , er braucht frische Luft . Im Sommer bei Höchsttemperaturen sollte kein Boxer alleine im Auto verweilen, zu schnell liegen die Temperaturen bei 30° C und mehr, es würde schreckliche Folgen haben. Die Begegnung mit unbekannten Hunden Es ist für Boxerwelpen ein ganz besonderes Erlebnis, wenn er die Bekanntschaft mit anderen Hunden macht. Sie sollten die Begegnung nicht verhindern, indem Sie ihr Boxerkind wegziehen oder auf den Arm nehmen. Ein normal veranlagter Hund gewärt dem Welpen Schutz. Wenn allerdings der andere Hund angelegt ist, sollten Sie Ihren Welpen auch anleinen. In einigen Ortsclubs werden ,,Welpenspiele” angeboten. Wenn möglich , sollten Sie diesen Service nutzen. Es wird Ihrem Welpen gefallen. Wie alle Tierkinder sind auch kleine Boxer zum spielen aufgelegt. Es ist für sie lebensprägend. Viel Spielzeug wird nicht gebraucht. es lenkt das natürliche Nagebedürfnis auf erlaubte Objekte ab. Spielen befriedigt die kindlichen Beschäftigungsdrang und entwickelt die Triebe. Zum Glück können sie sich auch gut alleine amüsieren. Ihnen dabei zuzusehen, ist ein Vergnügen. Die meiste Zeit wird mit Kauspielen verbracht. Nagen und Beißen ist ein großes Bedürfnis. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Büffelknochen. Sehr beliebt sind auch Fangspiele, dazu eignen sich am besten ein fester Ball. Gummispielzeug können sehr gefährlich sein. wenn sie angenagt und Stücke davon verschluck werden. Auch ein altes Handtuch mit knoten darin ist ein ausgezeichnetes Spielzeug. Gemeinschaftsspiele sind beliebt und sehr lehrreich. Mit einem schwingenden Sack läuft der menschliche Spielgefährte davon. Die Boxerkinder werden begeistert mitmachen und die Beute verfolgen und fassen wollen. Hat der Kleine sich so richtig herzhaft in den Sack verbissen, halten wir ihm mit dem Hörzeichen ,,Aus” ein Leckerchen vor die Nase, meistens entscheidet er sich für das Leckerchen. Die Erziehung Der Boxer braucht seinen alltäglichen Ablauf zur guten Entwicklung. Darum sollte der Boxer schon als Welpe an etwas Gehorsam gewöhnt werden. Sie sollten sich einem Hundesportverein anschliessen. Dort können Sie unter Anleitung Ihrem Welpen - Junghund Grundgehorsam beibringen. Die Grunderziehung ist bei einem Boxer von sechs Monaten einfacher, als bei einem älterem Boxer, der schon Selbstbewusstsein entwickelt hat. Zu keiner Zeit war es so wichtig wie heute, dass grosse Hunde mit einem hohen Maß an Grundgehorsam ausgestattet sind, da Medien und Presse grossen Hunden besonders kritisch gegenüber sind Grunderziehung Es sind vor allem drei Probleme, mit denen wir uns vom ersten Tag an auseinandersetzen müssen: Stubenreinheit, notwendige Verbote und Aufbau der Anhänglichkeit. Von Natur aus ist der Hund sauber. Lässt man den Welpen genügend Auslauf, werden sie bestrebt sein, ihr Nest nicht zu beschmutzen. Nach jeden Schlafen und Fressen sollte dem Welpen Gelegenheit gegeben werden, sich möglichst auf einem Sand oder Grasstreifen zu lösen.Besonders morgens sollte der Welpe ins Freie gebracht werden, möglichst an die gleiche Stelle, damit eine schnelle Verknüpfung entsteht. Hat der Welpe über Nacht dicht gehalten und sich draussen gelöst, wird er überschwänglich gelobt. Folgsamkeit In den ersten Tagen muß mit dem Aufbau der Anhänglichkeit begonnen werden. Sie ist die Vorbereitung für natürliche, zuverlässige Folgsamkeit. Voraussetzung für einen freundlichen Gehorsam unseres Boxers ist das Vertrauen zu seiner Bezugsperson, dass zuerst entwickelt werden muss. Der kleine Boxer bringt den Trieb mit sich möglichst in der Nähe seiner Bezugsperson aufzuhalten. Damit lässt sich das zuverlässige Folgen aufbauen. Alle Boxerkinder, die ich großgezogen habe, waren bestrebt, in der ersten Zeit in meiner Nähe zu bleiben. Sie liefen von sich aus hinter mir her, ohne dass ich sie gelockt hätte. Und trotzdem ist es gut, dass spätere Kommando “ Hier” zu nutzen, damit der Welpe sein Herankommen damit verbinden lernt. Wir rufen ihn und gehen gleichzeitig von ihm fort. Dies ist ein einfaches Mittel den Winzling zu uns zu locken. Wenn er herangekommen ist, streichelt man ihn, aber bitte nur an der Kehle oder Vorbrust. Er wird begeistert sein. So lernt der Winzling von klein an, sich uns anzuschliessen und bei uns zu bleiben. In der frühen Entwicklungsphase können wir unseren kleinen Boxer nur mit Locken oder Überlisten dazu bringen, etwas nach unserem Wunsch zu tun. Auf Befehle spricht er einfach noch nicht an. Damit wäre der Welpe überfordert. Gewöhnung an die Leine So bald das Boxerkind hinter und herläuft, können wir es zuerst an ein leichtes Lederhalsband gewöhnen. Hat es dies akzeptiert, so befestigen wir eine Leine daran und laufen mit ihm mit. Das Laufen an der Leine machen wir dem Kleinen so angenehm wie möglich, indem wir mit ihm sprechen und ihn mit Leckerchen belohnen. Sollte der Boxerwelpe zu stürmisch an der Leine laufen, so bleiben Sie sofort stehen, dann verspürt der Welpe am Hals einen unangenehmen Druck und läuft langsamer. Loben Sie ihn, wenn er richtig reagiert hat. Wiederholen Sie die Aktion, sobald die Leine wieder gespannt ist. Denken Sie daran, aus einem kleinen Boxerwelpen wird ein großer starker Boxer. Es ist einfacher und viel leichter, einem Welpen etwas beizubringen. Die Pflege des Welpen Die Pflege des Felles ist unerläßlich , je früher Sie damit beginnen , um so schneller gewöhnt sich der Welpe daran. Mindestens jeden zweiten Tag sollte er gebürstet werden. für das kurze Fell nehmen Sie am besten einen Gummihandschuh mit Noppen. Zuerst gegen und dann mit dem Strich bürsten. Mit einem feuchten Lederlappen nehmen Sie Schuppen und Staub weg. Der Welpe und der junge Boxer sollte nach Möglichkeit nicht gebadet werden. Sollte er einmal sehr schmutzig sein , waschen Sie die stark verschmutzten Stellen mit einem Spezial - Hundeshampoo aus. Sorgen mit dem Boxer Einige wichtige Probleme sollten als Vorschläge in der Welpeninfo angesprochen werden. Jedes Problem hat eine Ursache. - - Betteln - - Hier ist die Konsequenz der neuen Familie angesagt. Der Welpe ist es gewöhnt, in der Meute zu fressen. Nun wird er versuchen, auch etwas von den Mahlzeiten seiner neuen Familie abzubekommen. Natürlich ist es schwierig, den lieben Blick etwas zu versagen oder stand zu halten. Füttern Sie Ihren Welpen erst nach Beendigungen Ihrer Mahlzeit, er wird es schnell begreifen und das Betteln wird nachlassen. -- Bellen -- unnötiges bellen kann sich als nervtötendes Problem entwickeln, welches manchmal mit intensiver Erziehung abzustellen ist. Sie sollten Ihrem Boxer klar machen, dass er nicht auf alle Dinge mit lautstarkem Bellen reagieren kann, indem Sie beruhigend auf ihn einreden. Er soll nur dann bellen, wenn jemand vor Ihrer Haustür steht: er soll auf Ihr Hörzeichen das Bellen einstellen. --- Aggressivität--- wenn Ihr Boxer als Welpe schon aggressiv ist, kann es daran liegen, dass er versuchen will in der neuen Meute ( Menschenfamilie) der Rudelführer zu werden, weil er festgestellt hat, dass einige aus der Menschenmeute ängliches Verhalten zeigen, wenn er “ knurrt” oder ein “ Schnäpperchen” macht. Hier muss unbedingt durchgegriffen werden, sonst kann es, wenn er erwachsen ist, ein riesiges Problem werden. Sie müssen Ihrem Welpen klar anzeigen, dass Sie der Chef sind, denn er hat schon bei der Mutter gelernt, sich unterzuordnen. Lassen Sie sich nicht die Führungsposition aus der Hand nehmen. Die meisten Welpen sind bereit, sich ihren Menschen unterzuordnen. Der Welpe kann sich nur dann zum Problemhund entwickeln, wenn Sie keine Führungsqualität haben. Sie bestimmen, wann das Spiel zu Ende ist, oder die Wahl des Ruheplatzes. Sie bringen ihm das Futter und dürfen es auch jeder Zeit wieder wegnehmen. Wenn Ihr Welpe ausflippt, geben Sie ein starkes Hörzeichen “ Pfui” oder “Aus”. Sollte er diese Ordnungsmassnahme ignorieren wirkt ein Klaps mit der “ Zeitung Wunder”. --- Wie aus einem Welpen ein gesunder Boxer wird und bleibt--- Mit dem Züchter von dem Sie den Welpen bekommen, soll der Speiseplan abgesprochen werden. Eine zu schnelle Futterumstellung belastet Magen und Darm des Welpen zu stark: denn Welpen sind für Magen und Darmbeschwerden sehr anfällig. Wenn es um die Fütterung von Hunden geht, werden Sie viele Meinungen hören, jeder beruft sich auf seine Erfahrungswerte. Auf jeden Fall ist der Hund kein Abfallverwerter. Verboten ist auf jeden Fall Schweinefleisch. Es kann das Schweinvirus enthalten, der für den Hund tötlich ist. Knochen gehören in den Mülleimer. Sie können Magen, Darm und Speiseröhre verletzen. Am besten mehrmals täglich kleine Portionen geben. Immer dem Alter entsprechendes Futter verwenden. Auf keinen Fall zu viel Futter geben. Es ist nicht von Vorteil wenn Ihr Boxer zu schnell wächst oder zu viel Gewicht bekommt. Dies ist besonders bei Welpen und Junghunde wichtig! Futter und Wassernäpfe stets sauber halten. Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Krallenpflege der Boxer Ebenso wichtig ist die Krallenpflege. Durch das Laufen auf harten , festen Grund werden die Krallen richtig abgenutzt. Überlange Krallen sind unbequem , verformen auf Dauer die Gelenke und können leicht splittern. Wollen Sie die Krallen selbst pflegen, benutzen Sie eine scharfe, abgerundete Feile. Dies muss aber regelmässig geschehen, damit die Krallen kurz bleiben. Das schneiden der Krallen sollten Sie wegen der Verletzungsgefahr dem Tierarzt überlassen. Die Ohrpflege Der Boxer verfügt über ein sehr gutes Gehör. Die Ohren sollten , aber sorgfältig- vorsichtig gepflegt werden, sie sind sehr empfindlich . Häufig wehren sich die Kleinen gegen jede Berührung .Durch gutes Zureden werden sie früher oder später die Säuberung des Ohres hinnehmen. Wasser und Seife dürfen nicht verwendet werden. Ebenso ist Herumbohren mit Q -Tips nicht zu empfehlen. Sie sollten die Ohren regelmässig mit Babytücher auswischen. Kratz sich der Kleine häufig mit den Pfoten an den Ohren , ist zu befürchten, dass er Ohrenschmerzen hat. Suchen Sie daher besser einen Tierarzt auf. Eine frühzeitige Behandlung vermeidet , dass Ohrbeschwerden chronisch werden. Die Augen Durch seine Belefzung neigt der Boxer zum offenen Auge. Somit hat er öfter mit Bindehautentzündungen zu tun. Anzeichen für Augenbeschwerden sind gerötete oder tränende Augen. In diesem Fall sollten Sie den Tierarzt aufsuchen, eine Behandlung ist unerläßlich. Die Zahnpflege Zu wenig Bedeutung wird den Zähnen beigemessen. Durch vorbeugende Pflege und frühzeitige Behandlung lassen sich Probleme wesentlich reduzieren. Die grösste Gefahr für das bleibende Gebiss ist der Zahnstein. Übler Mundgeruch, Entzündungen des Zahnfleisches, Zahnfisteln und Wurzelvereiterungen können die Folge sein. Als beste Massnahme sollten Sie den Boxer an das Zähneputzen gewöhnen, zum Beispiel mit einer Kinderzahnbürste. Die Zahnpasta sollte nicht schäumen. Zu verwenden ist auch Lacalut-Zahnpulver. Mindestens einmal im Jahr sollten die Zähne vom Tierarzt untersucht werden Zur Gesundheitsvorsorge gehören die Impfungen Wir geben grundsätzlich nur mehrfach entwurmte, geimpfte und gechipte Welpen ab. Wir übergeben Ihnen den Impfpass, aus dem hervorgeht, welche Impfung der Welpe erhalten hat und wann er nachgeimpft werden muss, um einen Vollimpfschutz zu erhalten. Die Gelenke, die “ offenen Wachstumsfugen und das Skelett sind beim wachsenden Boxer mechanischen Streß ausgesetzt. Bei einem Trauma der Wachstumsfugen kann es dann zu deren frühzeitigen Verschluß kommen. Dieser provoziert im weiteren Wachstumsverlauf Gliedmaßenfehlstellungen. Durch Fehlbelastung der Gelenke entstehen wieder Arthrosen. Es gibt Gelenk- und Skeletterkrankungen die genetisch bedingt sind. Nach Schätzungen soll z.B. die Hüftgelenkdysplasie etwa zur Hälfte auf die Vererbung zurückzuführen sein. Umweltfaktoren wie die Fütterung, Haltung und Überbelastungen können dazu führen, dass die genetisch bedingte Veranlagung der Erkrankung ausgelöst wird b.z.w. in seinen Symptomen potenziert wird. Es sollte darauf geachtet werden, dass wachsende Hunde nicht einem übertriebenen Training mit lang anhaltenden Belastungen der sich entwickelnden Knochen und Gelenke ausgesetzt werden. Bewegung ist wichtig aber dies muß im richtigen Verhältnis sein. Wachsende Hunde sollten deshalb kein Springtraining, kein Ausdauertraining und schon gar nicht am Fahrrad und keine zu langen Wanderungen absolvieren. Achten Sie außerdem darauf, dass falls Ihr Hund einen Gegenstand im Fang hat, daran auf keinen Fall gezogen oder festgehalten wird. Gebiß und Kiefer befindet sich noch im Wachstum! Auch hier können Fehlstellungen möglich sein. Die Fütterung sollte so gestaltet werden, dass Ihr Welpe / Junghund mehrmals täglich kleinere Portionen erhält. Wachstumszunahme wird bei ausgewogener Futterzusammensetzung nachhaltig beeinflußt. Zu schnelles Wachstum und Gewichtszunahme wird sich nachhaltig negativ auswirken und kann Skelett - und Gelenkerkrankungen auslösen. Auch zusätzlich gereichtes Calzium ist vollkommen unnötig, ja sogar schädlich. Bitte merken Sie sich deshalb: Ihr Hund ist mit etwa 12 bis 16 Monaten ausgewachsen. Die Größe ist genetisch festgelegt. Bis Ihr Hund ausgewachsen ist füttern Sie ihn bitte so, dass er nicht zu schnell wächst und nicht zu schnell an Gewicht zunimmt. Ihr Welpe/ Junghund braucht Auslauf und Bewegung im Freien aber auf keinen Fall zu stark belasten! Muskeln Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen brauchen einen physiologischen Reiz, um sich normal entwickeln zu können. Bei den jungen Hunden sind aber die Weichteil- und Knochenstrukturen noch nicht voll belastungsfähig ausgebildet! Es muß also immer im richtigen Verhältnis sein. Tierärzte und Wissenschaftler auf dem Spezialgebiet Skelett und Wachstum sind der Meinung, dass etwa 40 Minuten laufen für die meisten jungen Hunde ausreichend ist. Häufiges Auf- und Absteigen langer Treppen kann ebenfalls zu einer Überbelastung insbesondere der Wirbelsäule und deren Wirbelgelenke führen. Füttern Sie in den ersten sechs Monaten Welpenfutter und ab dem sechsten Monat Futter für Junghunde. Bitte ignorieren Sie diese Hinweise nicht. Sie sind doch daran interessiert, dass sich Ihr Boxer optimal und gesund entwickelt. Wir sind es auch. Wir sind gern bereit weitere Fragen zu beantworten. Verzagen Sie nicht, wenn Ihr kleiner Kerl über alle Hinweise hinweg sich anders entwickelt. Als selbständiges Lebewesen ist kein Boxer wie der andere. Vermeiden Sie, ihn mit der Hand zu strafen, sonst kann es leicht geschehen, dass er sich Ihnen immer entziehen wird. Strafen Sie ihn nur, wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen, damit auch ein direkter Zusammenhang gegeben ist. Grundsatz sollte aber sein: --- Loben ist wichtiger als Strafen. ---- Sie können sich darauf verlassen, dass wir mit größter Sorgfalt züchten und verpaaren. Nur die gesundesten und besten Deckrüden werden für eine Verpaarung ausgesucht. Dafür ist uns kein Weg zu weit. ******************************************************************** .*****.

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